Picture of Düsseldorf Skyline with Text "I do what I must because I can" written over it

Hochqualifiziert auf der Jobsuche: Hürden nehmen und mutig sein!

Hallo zusammen!

Gestern ging meine Projektseite #EinAnfang an den Start. Hinter dieser Aktion steckt eine große Portion Ambition und auch eine Prise Genervtheit. Ich habe viel zu bieten und mache das jetzt sichtbarer: Hochqualifiziert auf der Jobsuche zu sein ist nicht so leicht, wie ich es mir vorgestellt hätte.

Meine Fähigkeiten auf einen Blick kurz und knapp darzustellen, reicht wohl nicht. Wie bisher aufwendige Bewerbungen abzuschicken, reicht wohl genauso nicht. Ich hatte zwar fast eine gute Stelle gefunden, weil eine Restrukturierung meines Profils an einer Stelle für Interesse an mir sorgte, aber das hat dann doch (noch?) nicht geklappt. Schade, aber wer weiß, was noch kommt.

Ein sehr erfolgreicher und inspirierender Mensch in meinem Leben riet mir, für die Firmen, bei denen ich mich bewerbe, auch Strategien mit einzureichen. Als Arbeitsprobe. So ist er an seinen ziemlich coolen Job gekommen. Ich habe jetzt drei solcher Dinger raus gehauen im Mai.

Eine Absage bekam ich schon. Zwei stehen noch aus. Das nervt. Andererseits stecke ich nicht in der jeweiligen Personalabteilung drin. Daher gehe ich jetzt noch einen Schritt weiter und stelle fest:

1. Ich weiß, dass ich nicht alleine mit meiner Situation bin: Hochqualifiziert auf der Jobsuche und trotzdem fast nur Absagen?!

Es gibt viele Hochqualifizierte auf der Jobsuche, die wenig positiver Resonanz zu kämpfen haben. Einige haben mehrere Abschlüsse und einen riesigen Katalog an ehrenamtlicher und beruflicher Erfahrung und bekommen trotzdem Absage nach Absage. Dazu gehöre ich auch. Weil ich nicht in HR-Abteilungen drinstecke, frage ich mich, wie ich eine Strategie finden kann, um meine Expertise greifbarer zu machen.

2. Ich will nicht aufgeben.

Ich will mich nicht hängen lassen. Vor allem will ich nicht davonlaufen, nur weil es bisher nicht geklappt hat.
Für mich steht fest: Aufgeben ist nicht. Vielmehr nutze ich meine Expertise und Energie für meine Initiative #EinAnfang, um mit mir eine Richtung zu geben und zielgerichteten Content zu erstellen, der strukturiert drei einfache Punkte abhandelt. Immer wieder, wenn es sein muss.:

a) Das bin ich und das kann ich

b) Das will ich tun

c) Dort will ich hin

Das sieht das so aus:

Ich bin Content-Strategin und Prozess-Meisterin, die mit dem Blick fürs Detail Gesamtkonzepte konzipiert, die Geld machen und Leute erfreuen. Arbeiten will ich am liebsten in der Region Düsseldorf. Nach Berlin würde ich auch gehen, da ich dort direkten Anschluss an meine Familie und viele Freunde habe. Andere Städte? Macht mir gute Angebote!

3. Die Initiative #EinAnfang soll inspirieren

Ich mache das nicht nur für mich. Ich mache das, weil ich meine Energie und meine ambitionierte Grundhaltung dafür einsetzen will, anderen eine Möglichkeit zu zeigen, wie sie sich für ihre Bedürfnisse sichtbarer und greifbarer machen können, um endlich eine Beschäftigung zu finden.

Es gab schon in meinen direkten Nachrichten auf Twitter Reaktionen anderer Leute, die hochqualifiziert auf der Jobsuche sind und sich von mir angespornt fühlen. Weil ich mich für die anderen Leute sichtbar mache und mich aus dem Fenster lehne. Ich bin immens dankbar, dass man mir das Feedback gibt und mir damit schnell klar wird, dass ich wohl einen Nerv treffe.

Daher, weitermachen!

 

XOXO,

 

Elle Nerdinger, die @forschungstorte 

 

 

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